• Dreschflegels Heimatbrot

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    Dreschflegels Heimatbrot

    Schon Hildegard von Bingen, Benediktiner-Abtissin, schrieb vor über 800 Jahren dem Dinkel heilende Wirkung bei verschiedenen Leiden wie Darmträgheit, Infektionen und sogar bei Depressionen zu.

    „Der Dinkel ist das beste Getreide, es wirkt wärmend und fettend, ist hochwertig und gelinder als alle anderen Getreidekörner. Wer Dinkel ißt, bildet gutes Fleisch. Dinkel führt zu einem rechten Blut, gibt ein aufgelockertes Gemüt und die Gabe des Frohsinns. Egal wie man Dinkel zubereitet – so oder so – als Brot oder als eine andere Speise gekocht, Dinkel ist mit einem Wort leicht verdaulich.“

    Dies gilt auch heute und ist aktueller denn je. Immer mehr Ärzte und Heilpraktiker empfehlen, Dinkelprodukte zu verzehren.

    Besonders sinnvoll sei der Verzehr von Dinkel-Vollkornprodukten. Nur mit Vollkorn könnten sämtliche positiven Eigenschaften dieses Getreides ausgenutzt werden.

    Was ist das besondere an Dinkel?

    • Dinkel (triticum spelta) und (Saat-) Weizen (triticum aestivum) gehören zur gleichen Pflanzengattung.
    • Der Weizen hat den Dinkel nach und nach verdrängt, weil er viel ertragreicher und leichter zu verarbeiten ist. Erst seit der Vollwert-Bewegung liegt der Dinkel hierzulande wieder im Trend.
    • Das Korn ist von einer dicken Schutzhülle umgeben; es bedarf eines besonderen Schälvorgangs, dem “Gerben“, um diese ungenießbare Holzfaserschicht abzutrennen. Der Spelz schützt  das Korn vor Umweltschadstoffen.
    • Außerdem braucht Dinkel weniger Dünger und muss weniger gespritzt werden.

    Dinkel bei Zöliakie geeignet?

    Info Zöliakie: (Glutenunverträglichkeit bzw. Überempfindlichkeit auf das Klebereiweiß der Mehle à Dünndarmzotten gehen zugrunde à Resorptionsstörung à Behandlung: lebenslang glutenfreie Ernährung!)

    Ur-Dinkel ist nicht glutenfrei!

    Leider macht immer wieder die falsche Behauptung die Runde, dass Ur-Dinkel oder Hildegard-Dinkel (triticum spelta) bei Zöliakie geeignet wären. Ur-Dinkel ist aber sehr nah mit dem Weizen verwandt; es ist im Laufe der Jahrhunderte – und bis heute – immer wieder zu spontanen Kreuzungen zwischen Weizen und Dinkel gekommen. Dass Ur-Dinkel nicht glutenfrei sein kann, zeigt schon die Backpraxis. Beide Getreide lassen sich sehr einfach zu Broten verarbeiten – das heißt, der Kleber (= Gluten) ist inausreichender Menge vorhanden.

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